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Dorfrat hat sich bewährt
Kammermeier lobt aktive Dorfgemeinschaft in Wallkofen

Wallkofen. Zu einem Heimspiel wurde die Wahlversammlung der Geiselhöringer CSU im Ortsteil Wallkofen. Für seine Ankündigung, die Dörfer stärker zu unterstützen, erntete Bürgermeisterkandidat Erwin Kammermeier viel Applaus im „schwärzesten Dorf der Großgemeinde“.

CSU-Ortsvorsitzender Klaus Heinrich und der örtliche Stadtratskandidat Hubert Karl freuten sich über das volle Haus im Gasthaus Karl. „Das ist die mit Abstand bestbesuchte Versammlung“, verkündete Karl. Er zeigte sich zuversichtlich, dass die CSU in Wallkofen bei der Wahl am 2. März ein gutes Ergebnis einfahren werde. Erwin Kammermeier griff den Ball auf und verwies darauf, dass das Dorf auch künftig einen engagierten Vertreter im Geiselhöringer Stadtrat brauche. „Hubert Karl wird die gute Arbeit von Resi Dinzinger fortführen“, war sich Kammermeier sicher. Der Zusammenhalt der Dorfgemeinschaft sei in Wallkofen vorbildlich. Dazu leiste der Dorfrat einen wichtigen Beitrag.  „Dieses Gremium kann auch ein Vorbild für andere Ortsteile sein“, so Kammermeier. Ausdrücklich dankte der CSU-Bürgermeisterkandidat den Wallkofenern für ihre die hohe Wahlbeteiligung am Bürgerentscheid über den Weiterbau der Ortsumgehung: „Das war gelebte Solidarität mit den Ortsteilen Hainsbach und Hirschling.“ Die Umgehungsstraße sei aber für die ganze Großgemeinde und das Labertal von Bedeutung. „Nur mit einer vernünftigen Verkehrsanbindung können wir neue Betriebe ansiedeln und Arbeitsplätze schaffen“, so Kammermeier. Die Stadt habe in den letzten Jahren kostbare Zeit verloren. Andere Gemeinden seien nicht untätig gewesen. „Wir müssen den Bürgerentscheid jetzt so schnell wie möglich umsetzen, sonst ist der Zug abgefahren“, warnte Kammermeier.

Er versprach, sich auch stärker für die Interessen der Dörfer einzusetzen. In Wallkofen sei durch die Eigenleistung der Vereine schon viel geschehen. Auch ein Streethockeyplatz, ein Feuerwehrhaus oder die Sanierung des Gemeindehauses dürften nicht an der Finanzierung scheitern. Hubert Karl erneuerte seinen Vorstoß in Richtung Dorfladen. Es wäre wünschenswert, wenn wenigstens der Grundbedarf vor Ort gedeckt werden könnte.

Stadtrat Josef Feiertag aus Hirschling dankte den Wallkofenern für ihre Unterstützung beim Bürgerentscheid. „Die hohe Wahlbeteiligung liegt auch daran, dass wir seit vielen Jahren die Vorteile einer Ortsumgehung genießen können“, meinte Stadtratskandidat Hubert Karl. CSU-Fraktionssprecher Leo Hofmeier ging auf die Planungen zum Freizeitpark ein. „Ohne jeden Grund wurden die Menschen durch dieses Großprojekt in Aufregung versetzt. Die Zweifel der CSU bestätigen sich nun leider in vollem Umfang. Das EGRU bleibt ein Luftschloss“, so Hofmeier.