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„Bürgerwillen schnellstens umsetzen“
CSU-Wahlversammlung in Sallach

Sallach. „Die Vorteile, die die Sallacher von ihrer Ortsumgehung haben,  sollen auch die Hirschlinger und Hainsbacher so schnell wie möglich genießen können“, mit dieser Forderung stieß Bürgermeisterkandidat Erwin Kammermeier bei der CSU-Informationsveranstaltung in Sallach auf große Zustimmung.

Förmlich überrollt wurde die CSU vom Besucheransturm im Gasthaus Hagn. Der örtliche Stadtrat Harald Stern musste eigens eine größere Leinwand herbeischaffen, damit alle die Ausführungen der CSU-Wahlkämpfer auch per Powerpoint-Präsentation verfolgen konnten. Bürgermeisterkandidat Erwin Kammermeier verwies auf die große Bedeutung der Umgehungsstraße für das gesamte Labertal. „Wenn die beiden ersten Abschnitte unvollendet bleiben, wäre das die reinste Verschwendung von Steuergeldern.“ Doch danach sehe es angesichts des klaren Ergebnisses beim Bürgerentscheid nicht aus. „Jetzt geht es darum, den Bürgerwillen so schnell wie möglich umzusetzen“. Er habe sich deshalb bereits im Dezember mit dem Staatlichen Bauamt und der Regierung von Niederbayern in Verbindung gesetzt, um den weiteren Ablauf zu beschleunigen. Im Wahlkampf habe sich herausgestellt, dass es bei den Zielen viele Gemeinsamkeiten zwischen den Parteien gebe. „Alle sind für mehr Arbeitsplätze, den Verkauf von Bauplätzen und die Belebung der Innenstadt.“ Die CSU sage aber klar und deutlich, wie man diese Ziele erreichen könne. Und das gehe nur mit der Fertigstellung der Umgehung in Form der Variante Haindling-Süd. Dadurch werde das Manko der schlechten Verkehrsanbindung endlich ausgeglichen. 

„Mit der  Städtebauförderung können wir unseren Ortskern dann auch zu einem echten Kleinod machen“, versprach Kammermeier. Schließlich möchten auch die Sallacher ihre Umgehung nicht mehr missen. Viel Lob zollte der CSU-Spitzenkandidat den Sallachern für ihre intakte Dorfgemeinschaft und die schmucke Gestaltung des Dorfkerns. Das neue Feuerwehrhauses und das Sportgeländes seien der Beleg dafür, was man gemeinsam erreichen könne. Derartiges Engagement wolle er als Bürgermeister nach Kräften unterstützen. Er informierte darüber, dass er auch in Sachen Schweinemastbetrieb bereits Gespräche geführt habe. Ziel sei es, eine Beeinträchtigung der Sallacher Bürger durch den neuen Stall so weit wie möglich zu verhindern. 

Auch der Wunsch von Pfarrer Mandl der Sallacher nach einem Pfarrheim stieß bei Kammermeier auf offene Ohren. Man müsse aber die Entwicklung des städtischen Haushalts abwarten. Auch eine bessere Beleuchtung des Radwegs nach Geiselhöring sei machbar. Fraktionssprecher Leo Hofmeier appellierte an die Sallacher mit der Wahl von Erwin Kammermeier einen echten Neuanfang zu ermöglichen. Rechtswidrige Auftragsvergaben dürften sich nicht wiederholen. Hofmeier dankte dem örtlichen Stadtrat Stern für seine gute Arbeit und appellierte an die Sallacher auch Hans Bauer zu unterstützen. Das Dorf sei groß genug, um mindestens zwei Stadträte zu „beschäftigen“.