Mit der
Jugend reden, nicht über die Jugend reden
Jugendgespräch: JU wünscht
sich Klimawandel im Geiselhöringer Stadtrat

Bürgermeisterkandidat Erwin Kammermeier bei
seinen Ausführungen

Der stellvertretende JU-Ortsvorsitzende Paul
Lampert jun.
hielt das Schlusswort
Der
Ortsverband der Jungen Union Geiselhöring veranstaltete kürzlich ein
Jugendgespräch mit CSU-Bürgermeisterkandidat Erwin Kammermeier und den
CSU-Stadtratskandidaten. Viele jugendspezifische Themen wurden diskutiert.
Eine der wichtigsten Aufgaben des neuen Bürgermeisters sei es aktiv an der
Verbesserung des Klimas im Geiselhöringer Stadtrat beizutragen und dadurch
auch insgesamt das Image der Stadt zu verbessern, so der JU-Ortsvorsitzende
Herbert Lichtinger in seiner Begrüßung.
In seinem
Kurzreferat wies Bürgermeisterkandidat Kammermeier darauf hin, dass es
notwendig sei, auch der Jugend in der Stadt Geiselhöring Perspektiven zu
bieten und auch einen Freiraum mit Eigenverantwortung einzuräumen. Wichtig
sei hierbei die Eingliederung der Jugend ins Vereinsleben; dazu zähle aber
auch ein umfangreiches Angebot für die Freizeitgestaltung, wie z.B. Freibad,
Hallenbad oder Turnhalle. Dies gelte es weiter zu fördern. Es sei wichtig
Trends zu erkennen und dahingehend angemessene Angebote zu schaffen, so der Bürgermeisterkandidat,
hinsichtlich einer Unterstützung für Streethockeyplätze in den Ortsteilen.
Ganz wichtig
sei aber auch ein Engagement für den Erhalt der Hauptschule, sagte
Kammermeier. Er setze in Zukunft vor allem auf die Ansiedelung kleiner und
mittelständischer Unternehmen. Insbesondere biete das Kompetenzzentrum für
nachwachsende Rohstoffe in Straubing auch für Geiselhöring hervorragende
Perspektiven. Grundlage für weitere Ansiedelungen ist v.a. die Fertigstellung
der Umgehungsstrasse. Auch eine Belebung des Stadtplatzes liege ihm am Herzen,
so Erwin Kammermeier. Fraktionsvorsitzender Leo Hofmeier regte die Errichtung
einer Leerstandbörse an, in der dann leerstehende Ladenflächen gelistet
werden.
In der
anschließenden Diskussion äußerten die Jugendlichen den Wunsch, dass es wünschenswert
wäre, wenn auch in Geiselhöring vermehrte Möglichkeiten geboten werden, um
abends wegzugehen. Bürgermeisterkandidat Kammermeier regte die Möglichkeit
zur Durchführung einer „Jugend-Disko“ an, in Kooperation mit den ansässigen
Gastwirten.
Hubert Karl
aus Wallkofen brachte den Vorschlag ein, dass die Stadtverwaltung
Jugendgruppen und Vereine besser unterstützen solle, z.B. mit einer
Anlaufstelle für Vereine im Rathaus.
Ein wichtiges
Anliegen der Jugendlichen war es einen direkten Ansprechpartner seitens des
Stadtrates zu erhalten mit dem Probleme diskutiert und gemeinsame Projekte
besprochen werden können. JU-Vorsitzender Herbert Lichtinger sicherte zu,
dass sich die JU dafür einsetzt, dass künftig in Geiselhöring wieder ein
Jugend- und Integrationsbeauftragter im Stadtrat bestimmt wird, der sich um
derartige Belange kümmert. In der letzten Legislaturperiode wurde der
entsprechende CSU-Vorschlag abgelehnt.
In seinem
Schlusswort dankte der stellvertretende JU-Vorsitzender Paul Lampert allen
Anwesenden für die engagierte Diskussion und verdeutlichte, das es wichtig
sei, der Jugend eine Chance zu geben, denn sie sei die Zukunft der Großgemeinde.