Ja zu
Haindling Süd – Ja zu Kammermeier
CSU punktet in
Hirschling beim Thema Umgehungsstraße
Hirschling.
Zu einem echten „Heimspiel“ wurde die Wahlversammlung der CSU im Ortsteil
Hirschling. Bürgermeisterkandidat Erwin Kammermeier erntete viel Applaus und
Zustimmung als er sagte: „Ich habe mich als einziger Kandidat für die
Umgehung Haindling-Süd eingesetzt und stehe auch in vollem Umfang zum Bürgerentscheid.“
Stadtrat Josef
Feiertag, der die Versammlung leitete, verwies auf die große Unterstützung
der Hirschlinger beim Bürgerentscheid. Fast jedes Haus habe sich in die
Unterschriftenlisten eingetragen. Kammermeier griff den Ball auf und nannte
den Bürgerentscheid einen „Durchbruch auf dem Weg zur Ortsumgehung“. Die
Blockadehaltung des Bürgermeisters und der Freien Wähler sei so durchbrochen
worden. Allerdings vermisse er bei seinen Mitbewerbern nun ein klares
Bekenntnis zum Bürgerwillen. So heiße es auf der Homepage der Freien Wähler
noch immer der Meinungskampf sei „vorerst zu Ende“. Kammermeier
berichtete, dass er sich bereits an alle mit dem Weiterbau befassten Behörden
gewandt und ein Gespräch mit dem Leiter des Staatlichen Bauamtes geführt
habe. „Das wäre eigentlich Aufgabe des Bürgermeisters, doch da kommt
nichts“, kritisierte der CSU-Spitzenkandidat. Gerade den beiden Ortsteilen
Hirschling und Hainsbach sei die enorme Verkehrsbelastung aber nicht länger
zumutbar. Er werde sich als Bürgermeister mit allem Nachdruck für die
Umsetzung des Bürgerwillens und einen raschen Baubeginn einsetzen. „Andere
Gemeinden schlafen nicht“, warnte Kammermeier vor einer weiteren Verzögerung
des Projekts. Am Weiterbau hänge schließlich auch die künftige
wirtschaftliche Entwicklung der Stadt. „Ohne eine vernünftige
Verkehrsanbindung können wir auch keine Betriebe ansiedeln“, warnte
Kammermeier.
Geiselhöring
für den Standortwettbewerb mit anderen Gemeinden fit zu machen, sei ihm ein
großes Anliegen. Ausführlich ging Kammermeier auch auf die Situation in
Hirschling ein. Er habe sich bei einer Dorfbegehung mit den Vereinsvorständen
ein Bild vom Dorf machen können. Es sei viel erreicht worden. Der Dorfstadel
sei eine beachtliche Gemeinschaftsleistung. Ein dringend notwendiger Geräteschuppen
werde nicht an der Finanzierung scheitern, versicherte Kammermeier und
versprach: „Ich will ein Bürgermeister für alle Ortsteile sein.“
Fraktionssprecher
Leo Hofmeier appellierte an die Hirschlinger, bei der Wahlentscheidung die
Kandidaten an ihren Taten zu messen. Wem das Wohl Hirschlings am Herzen liege,
der müsse für Erwin Kammermeier stimmen. „Er hat mit vollem Einsatz für
die Umgehung Haindling-Süd gekämpft. Allen anderen waren die
Verkehrsbelastung der Hirschlinger scheinbar egal.“ Ins selbe Horn stieß
auch Josef Peringer von der Bürgerinititative Hirschling: „Die CSU und
Erwin Kammermeier haben uns voll unterstützt. Dafür sind wir dankbar“,
erklärte er der Versammlung.