Kommunalwahl
ist ein zweiter Bürgerentscheid
Kammermeier
verspricht vollen Einsatz für Haindling-Süd
Hainsbach.
Die Kommunalwahl ist in Geiselhöring aus Sicht der CSU auch ein zweiter Bürgerentscheid.
„Die Bürger haben uns im November in aller Deutlichkeit gesagt was sie
wollen. Jetzt geht es darum, den Bürgermeister zu wählen, der dieses
Ergebnis am besten umsetzt“, meinte Ortssprecher Martin Apfel bei der
CSU-Informationsveranstaltung in Hainsbach.
Bürgermeisterkandidat
Erwin Kammermeier griff den Ball auf und machte klar, dass eine rasche
Fertigstellung der Ortsumgehung über die Zukunftschancen Geiselhörings
entscheidet. „Nur mit einer vernünftigen Verkehrsanbindung kann sich die
Stadt weiter entwickeln“. Mindestens genau so wichtig sei aber auch eine
Entlastung der Orte Hainsbach und Hirschling vom Durchgangsverkehr. „Die
jetzige Situation ist unzumutbar“, sagte Kammermeier. Er habe deshalb
unmittelbar nach dem Bürgerentscheid mit den zuständigen Behörden Kontakt
aufgenommen und für einen raschen Baubeginn geworben. Zusammen mit
Stadtratskandidatin Monika Stadler habe er dem Staatlichen Bauamt einen Besuch
abgestattet und dabei erfahren, dass sich bislang weder der amtierende Bürgermeister
noch einer der Mitbewerber dort gemeldet hat.
„Ich lasse
meinen Worten auch Taten folgen“, so Kammermeier. Wie lange es bis zum
Baubeginn dauert, hänge auch vom Engagement der Geiselhöringer Politiker ab.
Die CSU-Mandatsträger würden sich mit voller Kraft für Geiselhöring
einsetzen. MdL Josef Zellmeier habe ihn unmittelbar nach der Sitzung des
Petitionsausschusses darüber informiert, dass die Eingaben gegen Haindling-Süd
abgelehnt wurden. Die Hainsbacher nahmen diese Mitteilung mit großer
Erleichterung auf. Zellmeier habe auch signalisiert: „Wenn alle an einem
Strang ziehen, könnten 2010 Baubeginn sein.“ Vom Einsatz des neuen Bürgermeisters
hänge viel ab, denn andere Gemeinden schliefen nicht. Franz Bayer forderte
als Sofortmaßnahme Fahrbahnteiler an den Ortseinfahrten und wollte wissen,
wie die CSU dazu steht. „Wir unterstützen diese Maßnahme. Bislang wurde
der Stadtrat aber nicht um seine Meinung gefragt“, erwiderte Kammermeier.
Fraktionssprecher
Leo Hofmeier ergänzte dies sei symptomatisch für den zunehmenden
Bedeutungsverlust des Gremiums Stadtrat. Ein Wechsel an der Stadtspitze müsse
auch zu einem Klimawandel im Stadtrat führen. Regelmäßige Fraktionsführerbesprechungen,
wie es sie früher gegeben habe, seien eine wichtige Voraussetzung dafür.