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Damit Bayern die Nummer eins bleibt
Ernst Hinsken mobilisierte die CSU-Anhänger

 

Geiselhöring. Einen breiten Bogen von der Kommunal- über die Landes- hin zur Bundes– und Europapolitik spannte MdB Ernst Hinsken bei einem politischen Frühschoppen, zu dem die Geiselhöringer CSU und die JU eingeladen hatten. Hinskens Botschaft: Die CSU steht als einzige Partei für eine „Politik aus einem Guss“. Nur unter Führung der CSU könne Bayern seinen „einzigartigen Erfolgsweg“ fortsetzen.

CSU-Ortsvorsitzender Erwin Kammermeier freute sich, dass Hinsken trotz vollen Terminkalenders nach Geiselhöring kommen konnte. Der Wahlerfolg müsse wie bei allen anderen Wahlen hart erkämpft werden – letztlich werde die CSU aber ihr Ziel „50 + X“ erreichen. Überrascht zeigte sich Kammermeier, der auch zweiter Bürgermeister ist, über Aussagen des ehemaligen Bürgermeisters Stierstorfer zum EGRU. Als Bürgermeister habe Stierstorfer stets behauptet, das Projekt werde komplett von einem privaten Investor beziehungsweise den Aktionären finanziert. Jetzt rufe er nach staatlichen Bürgschaften. „Das ist der durchschaubare Versuch, die CSU für das Scheitern verantwortlich zu machen“, kritisierte Kammermeier. Positiv habe sich das Klima im Stadtrat entwickelt. Nach vielen Jahren herrsche endlich wieder mehr Mit- statt Gegeneinander. Die Fraktionen seien sich einig, dass Projekte wie die Sanierung der Schule oder die Erweiterung des Kindergartens notwendig seien. Dahinter müsse anderes zurückstehen.

Hinsken freute sich, dass die Geiselhöringer CSU mit Erwin Kammermeier seit langem wieder den zweiten Bürgermeister stelle. Auch bei der Stadtratswahl habe die CSU erfreulich zulegen können. Wenige Monate nach der Kommunalwahl stehe der CSU mit der Landtagswahl die nächste große Herausforderung bevor. „Diese Wahl ist eine grundlegende Richtungsentscheidung. Es geht darum, dass Bayern seinen einzigartigen Erfolgsweg fortsetzen kann“, sagte Hinsken. Der Aufstieg Bayerns zur Nummer eins in Deutschland sei untrennbar mit der CSU verbunden. Bayern habe die niedrigste Arbeitslosigkeit, das höchste Wirtschaftswachstum, die besten Schulen und Universitäten und die niedrigste Kriminalitätsrate aller Bundesländer. „Darum werden wir in ganz Deutschland beneidet“, schwärmte der Bundestagsabgeordnete. Die Opposition habe dagegen keinerlei Konzepte für Bayerns Zukunft. „Die sind nur darin einig, die Macht der CSU zu brechen“, urteilte Hinsken über die politischen Mitbewerber. Die große Koalition in Berlin mache es natürlich nicht leichter, das Profil der CSU herauszuarbeiten. „Unser größter Gegner ist die Partei der Nichtwähler“, so Hinsken. Eindringlich appellierte er an die Zuhörer, alle ihre Bekannten und Angehörigen an die Wahlurne zu bringen. „In der ehemaligen DDR wären die Menschen froh gewesen, wenn sie wählen hätten können. Bei uns verzichtet knapp die Hälfte der Bürger auf die Ausübung eines Grundrechts.“ Es sei ein „Treppenwitz der Geschichte“, dass die SED-Nachfolger in Hessen eine Landesregierung ins Amt bringen sollen. Die CSU werde nicht darin nachlassen, die Zusammenarbeit der SPD mit den Kommunisten anzuprangern. Das gelte auch für die Bundesversammlung. „Wer will, dass Horst Köhler Bundespräsident bleibt, muss am 28. September CSU wählen“, so Hinsken. Von der Politik der CSU in Bayern profitiere aber auch jeder einzelne ganz persönlich. Vom Landwirt bis zum Unternehmer, vom Arbeiter bis zum Arzt hätten alle Bürger in Bayern die besten Perspektiven. Und die CSU sei auch in Berlin der Anwalt bayerischer Interessen. Auch daran sollten die Menschen bei ihrer Wahlentscheidung denken. Lang anhaltender Applaus bewies, dass es Hinsken gelungen war, die CSU-Anhänger zu mobilisieren.  Über die Bezirkstagswahl informierte die Listenkandidatin Veronika Behr aus Straubing. Auch sie warb um Unterstützung für die CSU. Der Bezirk Niederbayern habe die niedrigste Bezirksumlage und erfülle dennoch ein ganzes Bündel an Aufgaben, vor allem im sozialen Bereich. Sie wolle sich besonders für die älteren Mitbürger einsetzen, versprach Behr. Kurz vor dem Mittagsläuten stattete auch Landtagskandidat Hans Ritt dem CSU-Frühschoppen noch einen Besuch ab. „Wenn sie wollen, dass Bayern Bayern bleibt, müssen sie zur Wahl gehen“,  lautete seine kurze aber einprägsame Botschaft.

 

Bericht: Laber-Zeitung