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Dorferneuerung für Wallkofen
Wunsch nach Feuerwehrgerätehaus und Streethockeyplatz

Wallkofen: Bürgermeisterkandidat Erwin Kammermeier und der örtliche Kandidat Hubert Karl hatten zu einer Gesprächsrunde mit den Vertretern der örtlichen Vereine geladen. Dabei wurden neben den Anliegen des Dorfes viele gute Ideen und Vorschläge zur Verbesserung des öffentlichen Lebens und der Lebensqualität in Wallkofen und der Großgemeinde diskutiert. Dabei stellte CSU Bürgermeisterkandidat Erwin Kammermeier fest, dass Wallkofen schon früh die Notwendigkeit einer intakten und zusammenarbeitenden Dorfgemeinschaft erkannt und mit dem Dorfrat ein ideales Gremium für diese Arbeit geschaffen hat. 

Für die FFW nutzte Vorstand Hubert Karl die Gelegenheit um auf die Notwendigkeit eines Feuerwehrgrätehauses hinzuweisen. Dabei seien verschiedene Standorte sowohl in der Ortsmitte wie am Ortsrand denkbar. 40 000 Euro, wie von Seiten der Stadt für diese Maßnahme vorgesehen sei jedoch keinesfalls ausreichend. Volle Zustimmung erhielten Stadträtin Resi Dinzinger und Stadtratskandidat Hubert Karl bei der Forderung nach Energiesparmassnahmen im Gemeindehaus. So sei die Elektroheizung unwirtschaftlich und unpraktikabel und die Fenster und Wände entsprechen bei weitem nicht mehr den energietechnischen Anforderungen. In diesem Zusammenhang wurde von Kreisrat Leo Heinrich die Frage nach dem Einstieg ins Dorferneuerungsprogramm aufgeworfen. Während Hubert Karl dabei vor allem die Möglichkeit für die Errichtung eines Dorfladens hervorhob, wies Hermann Wocheslander auf die sozialen Werte und die Belebung des Dorflebens bei einer Dorferneuerung hin.

Jagdvorsteher Franz Stierstorfer sprach die Problematik der geteerten Feldwege an. Die demnächst notwendige Sanierung übersteige eindeutig die finanziellen Möglichkeiten der Jagdgenossenschaft. 

Martin Lehner, Vertreter der Landjugend berichtete, dass in Wallkofen eine große Nachfrage nach einem Streethockey- oder Multifunktionsplatz sei. Leider waren die bisherigen Bemühungen diesen zu verwirklichen erfolglos. Beim Thema Straßenunterhalt wurden die Gemeindeverbindungsstraßen zur SR 51 und Lagerhaus  Richtung Aufhausen angesprochen. Im Programm der 2. Ausbaustufe seien hierfür 55% Fördermittel möglich. Ebenso wurde auf die Regenrinnen entlang der Hauptstraße hingewiesen und nach der Möglichkeit einer Staubfreimachung der Straße am Berg Richtung Umgehungsstraße gefragt.

Stadtrat Günter Erl sprach die Problematik der Bauplätze in Wallkofen an und stellte die Frage nach Möglichkeiten für eine bessere Vermarktung. Die Stadtratskandidatinnen Monika Stadler und Rose-Marie Baumann unterstützten  Bürgermeisterkandidat Erwin Kammermeier bei seiner Forderung künftig die Dörfer mit Ständen und Aktionen in das Bürgerfest zu integrieren. Auch Kammermeiers Vorschlag ein Großgemeindefest, das jährlich wechselnd in einem andern Ortsteil stattfinden könnte, ins Leben zu rufen fand große Zustimmung. Dies seien Aktionen die das Zusammengehörigkeitsgefühl in der Großgemeinde deutlich stärkten. Zum Abschluß besichtigten die Teilnehmer einige der angesprochenen Örtlichkeiten.