CSU vor Ort
in Hainsbach
Hauptanliegen:
Verkehrsbelastung und Radweg
Hainsbach:
Am
vergangenen Samstag trafen sich der CSU-Bürgermeisterkandidat Erwin
Kammermeier in Begleitung von Monika Stadler und Rose- Marie Baumann, mit den
Vertretern der örtlichen Verbände und Vereine zu einer Gesprächsrunde.
Diese fand im Schulungsraum der freiwilligen Feuerwehr statt.
Ortssprecher
Apfel begrüßte die Anwesenden und eröffnete die Diskussionsrunde mit dem
Hauptanliegen Hainsbachs - der enormen Verkehrsbelastung. Im Interesse
Hainsbachs bat ETSV- Vorstand Ludwig Passreiter den Bürgermeisterkandidaten
darum, sich mit Nachdruck für eine schnellstmögliche Realisierung der Trasse
Haindling-Süd einzusetzen. Erwin Kammermeier konnte den Anwesenden von einem
erst kürzlich stattgefundenen Gespräch mit dem Leiter des Staatlichen
Bauamtes, Herrn Wufka berichten. Die Stadt Geiselhöring könne sich bereits
vor Einleitung des Planfeststellungsverfahrens in vielfältiger Weise
einbringen und somit die Umsetzung der Umgehungsstraße beschleunigen, so
Erwin Kammermeier. Eine Kontaktaufnahme seitens der Stadt sei leider bisher
nicht erfolgt, so dass erneut wertvolle Zeit verloren ginge. Es sei nun an der
Zeit, dass alle Entscheidungsträger der Stadt Geiselhöring durch aktive
Mitarbeit dem Ergebnis des Bürgerentscheids Rechnung tragen.
Bereits im November 2007 stellte die Bürgerinitiative
Hainsbach zusammen mit den örtlichen Vereinen einen Antrag auf Errichtung von
Fahrbahnteilern für die SR 2 aus Richtung Leiblfing und SR 65 aus Richtung
Metting, berichtete Ortssprecher Apfel. Für diesen Antrag fühle sich jedoch
weder die Stadtverwaltung noch der Landkreis zuständig. Erwin Kammermeier
versprach die Angelegenheit schnellstmöglich zu klären.
Apfel
kritisierte weiter, dass auch der Antrag der Dorfgemeinschaft auf Bau eines
Radweges entlang der bestehenden Wege am Wirtsberg bisher nicht im Stadtrat
behandelt worden sei.
Die
Vorsitzende der Landfrauen, Elfriede Hagn berichtete von den beengten räumlichen
Verhältnissen im Kindergarten und bat darum, durch geeignete bauliche Maßnahmen
ein angemessenes Platzangebot zu schaffen.
Der Vorstand
der Jagdgenossenschaft, Georg Greschl wies auf die stark sanierungsbedürftigen
Feldwege hin und äußerte die Hoffnung, dass die Jagdgenossenschaft hierfür
auch weiterhin von der Stadt entsprechende Zuschüsse erhalte.
In diesem
Zusammenhang wies ETSV-Vorstand Ludwig Passreiter darauf hin, dass es bei der
Auszahlung von Vereinszuschüssen zum Teil jahrelange Verzögerungen gebe und
dies die finanzielle Situation der örtlichen Vereine besonders schwer
belaste.
Die
Landjugend brachte zur Sprache, dass der vor einigen Jahren in Leben gerufene
Jugendstadtrat bisher lediglich zweimal getagt habe. Erwin Kammermeier führte
aus, dass er sich für die zukünftige Jugendarbeit einen von den Jugendlichen
zum Jugendsprecher gewählten Stadtrat wünsche. Dieser könne dann in
Zusammenarbeit mit einem Jugendforum die Anliegen der jungen Bürger
vertreten.
Ludwig
Passreiter wies auch auf die Situation im neuen Baugebiet hin. Da hier nur
noch eine Parzelle frei sei, sollte man in Hainsbach an die Ausweisung
weiterer Bauplätze denken.
CSU-Ortsvorsitzender
Martin Apfel bedankte sich bei allen Anwesenden für die rege Gesprächsrunde.
Bürgermeisterkandidat Erwin Kammermeier bekräftigte noch einmal seine
Bereitschaft, die Dorfgemeinschaft und ihre Anliegen zu unterstützen.
Zum
Abschluss besichtigten alle Anwesenden den von der Landjugend neu
eingerichteten Jugendraum.