Bockbierfest
2008 wieder ein voller Erfolg
Das diesjährige Bockbierfest
der CSU im Geiselhöringer Hof war wieder ein voller Erfolg. Im vollbesetzten
Saal verfolgten über 450 Zuschauer die Rede von Bürgermeisterkandidat Erwin
Kammermeier sowie Landrat Alfred Reisinger. Auch MdB Ernst Hinsken sprach ein
Grusswort. Viele Kreistagskandidaten stellten sich vor.
Besondere Höhepunkte waren die
traditionelle Fastenpredigt von Pater Leonidas (alias Leo Hofmeier) sowie das
diesjährige Bühnenspiel unter dem Motto "Geiselhöring sucht den
Super-Stadtrat".
Hier gibt es einen Überblick
über die besten Zitate aus der Fastenpredigt sowie die schönsten
Impressionen vom Bockbierfest.
Viele weitere Bilder sind in der
Bildergalerie
der Laber-Zeitung zu finden.
Die besten Passagen aus der
Fastenpredigt von Pater Leonidas:
"Nur einmal alle sechs
Jahre haben Sie, liebe Bürger, die Möglichkeit, das hier Gehörte sozusagen
stehenden Fußes in die Tat umzusetzen und den Stimmzettel zum Denkzettel zu
machen. Wobei das natürlich vorheriges Nachdenken voraussetzt und deshalb
will ich auch in diesem Jahr wieder ein paar kleine Denkanstöße geben."
"Es freut mich natürlich
ganz besonders, dass auch so viele andersgläubige Kandidaten zu uns gekommen
sind. Herr Pfarrer Ofenbeck, das ist heute bei uns gelebte politische
Ökumene! Ja, wir sind da in Geiselhöring weiter als die Weltkirche.
Wahrscheinlich sind die heut so zahlreich bei uns vertreten, weil sie im
ganzen Wahlkampf noch nicht so viel Leut gesehen haben, wie bei unserem
Bockbierfest!"
"Ausgerechnet die Partei,
die den Bürgerwillen mit Füßen tritt, nennt sich nun die Bürger! Dabei
hätt's doch einen viel einfacheren Namen gegeben, der auch viel mehr
Aussagekraft gehabt hätte: schlicht und einfach Gabi-Partei!"
"Vielleicht ist die Gabi
nach der Wahl zwar wieder im Stadtrat drin, aber aus der CSU raus! Dann
wüssten die Wähler wenigstens woran sie sind. Weil zur Zeit steht bei ihr
noch "Die Bürger" drauf, "Freie Wähler" ist drin und CSU
ist bei Bedarf abrufbar!"
"Überhaupt ist es bei
dieser Wahl in Geiselhöring gar nicht so einfach zu durchschauen, was man
eigentlich wählt, wenn man bei einer bestimmten Partei sei Kreuzchen macht.
Also zum Beispiel die SPD - die nennen sich ja nun auch die Unabhängigen. Das
ist eigentlich auch ganz sinnvoll und ehrlich, da ja fast die Hälfte der
Kandidaten kein SPD-Parteibuch hat. Nur der Bürgermeister Stierstorfer sah
darin ein Problem und wollte der SPD ihr "Unabhängig" streitig
machen. Vermutlich war da eine ganz alte Rechnung offen. Weil er durfte,
nachdem er aus der SPD ausgetreten war, nicht mehr bei den Sozis auf die Liste
und musste zu den Freien Wählern wechseln. Und das hat er den Geiselhöringer
Sozialdemokraten scheinbar nie verziehen obwohl er ihnen eigentlich dafür
dankbar sein müsste, weil mit der SPD wär er ja nie Bürgermeister
geworden!"
"Der Bürgermeister
Stierstorfer wacht dieses Mal darüber, dass es bei den Wahlen in
Geiselhöring korrekt zugeht und dass keine Stimmen unter den Tisch fallen.
Ich hab mir ja schon gedacht, ob die Geiselhöringer CSU sicherheitshalber
Wahlbeobachter bei der UNO anfordern soll oder noch besser ein paar Blauhelme,
die den ordnungsgemäßen Ablauf der Wahlen überwachen."
"Der Krempl Bernhard will
ja eigentlich gar nicht Bürgermeister werden, der muss ja! Das sieht man doch
ganz deutlich auf seinen Wahlplakaten! Kein einziger Kandidat im Landkreis
schaut so traurig drein, wie der politische Ziehsohn unseres Bürgermeisters.
Lassen's den Krempl Bernhard im Altenheim. Sie ersparen ihm eine Menge - und
uns auch!"
"Während der Krempl als
Tiger gestartet und als Bettvorleger gelandet ist, hat sich der Kammermeier
langsam aber stetig empor gearbeitet."
"Mit dem Kammermeier Erwin
ist das wie mit dem Barak Obama in Amerika. Als Außenseiter gestartet und
mittlerweile zum Hoffnungsträger gereift. Und wenn er auch außen nicht so
schwarz ist wie der Obama - innerlich ist er's auf jeden Fall! Und dann
schauen's einmal die Gegenkandidaten an: Beim Obama ist es der McCain, ein
alter Vietnamveteran, der durchaus seine Verdienste hat, aber eben nicht für
einen Neuanfang steht - wie in Geiselhöring! Und wer bei uns die Hillary
Clinton ist, das können Sie sich bestimmt selber ausmalen!"
"Um endlich den
Bürgermeister in Geiselhöring zu stellen, ist der CSU jedes Mittel Recht.
Die sind sogar zum Häuserkampf übergegangen. Es klingelt an der Tür und
plötzlich steht der Kammermeier da und verteilt seine Sonnenblumenkerne! Wenn
da auch nur 10 Prozent ausgesät werden, dann ist ganz Geiselhöring in diesem
Sommer ein gelbes Blumenmeer!"
"Angesichts solcher
Sparsamkeit ist die Baumann Rosi eine erfreuliche Ausnahme. Ihre Marmelade ist
das schmackhafteste Wahlgeschenk von allen. Und natürlich ist es
Erdbeermarmelade, weil was rot ist, g'hört gefressen!"
"Der Titan droht kurz vor
dem Ende seines Vertrages spektakulär vom Sockel zu stürzen", las ich
kürzlich in einer Zeitung. Doch halt, da war gar nicht unser Bürgermeister
gemeint, sondern Klaus Zumwinkel. Also wie ich da jetzt wieder eine
gedankliche Verbindung herstellen konnte! Mit einer Million geben wir uns in
Geiselhöring doch nicht ab - unter 25 läuft bei uns nichts - zumindest kein
Freizeitpark!
"Der Architektenwettbewerb
für das neue Troadbodn-Museum in Haindling, der muss unbedingt noch vor dem
Ende seiner Amtszeit durchgeführt werden. Weil sonst könnt ja was
schiefgehen!"
"Die Freien setzen ja
konsequent auf das Drei-Säulen-Modell. Ich hab mir die Stadtratsliste der
Freien lange, sehr lange angeschaut und hab immer nach den Säulen gesucht.
Und zu guter Letzt bin ich dann doch noch fündig geworden: Wurm, Schmitzer,
Altweck - lieber Bernhard Krempl, das sind Säulen das ist ein Fundament.
Darauf kann man bauen!"
"In Geiselhöring wurde
nach der Känguru-Methode regiert: Große Sprünge, leerer Beutel!"
"Lieber Alfred Reisinger, Du
hast gut lachen. Dank deines knausrigen Vorgängers Ingo Weiß sind die
Kreisräte das Sparen gewohnt. Der Schuldenberg des Landkreises ist
überschaubar und kann dieses Jahr trotz einer Senkung der Kreisumlage weiter
abgebaut werden. Da macht es gar nichts, dass jetzt ein neuer Dachstuhl am
Landratsamt fällig wird! Und bei deinen Gegnern darfst du dich ja dieses Mal
auf ein 70-Prozent-Ergebnis freuen! Aber pass bloß auf, dass du das
Wahlergebnis vom Ernst Hinsken nicht überbietest. Das würd er dir verübeln,
unser Stimmenkönig! Und jetzt hams ihn doch eh so enttäuscht, die Franzosen.
Also dieser Sarkozy; sagt der einfach kurzfristig seinen Besuch in Straubing
ab. Wobei, ein bißchen kann ich ihn schon verstehen. Mir wär ein
romantisches Candle-Light-Dinner mit Bruni in Paris am 3. März auch lieber
als ein Abendessen in Straubing mit Angela Merkel!"
Die besten Schnappschüsse
vom Bockbierfest:
(Quelle: Thomas Huber)

Grusswort von MdB Ernst Hinsken

Rede von Bürgermeisterkandidat Erwin
Kammermeier

Erwin Kammermeier bedankt sich bei "Wahlkampf"-Managerin
Monika Stadler

Landrat Alfred Reisinger bei seiner Rede

Die Bockbierfest-Combo spielte zünftig auf

Fastenpredigt von Pater Leonidas

Die Jury von GSDS - Geiselhöring sucht den
Super-Stadtrat:
Leo Hofmeier und Annerl Erl

Die charmante Ansagerin Teresa Reicheneder

Der Auftritt der Daltons:
Hubert Karl, Rudi Maier, Karl Bacherl und Josef Feiertag

Günter Erl als "Stadtrat im Himmel"

"Stadtrat Aloisius im Himmel"
mit Günter Erl, Rose-Marie Baumann und Karl Huber

Beate Drexler als Putzfrau
bei der Zauber-Show

Zauberer "Haraldinio" Stern mit Beate
Drexler

Paul Lampert mit dem Geiselhöring-Blues

Christa Haller und Uli Aigner als "De Dumma
Deifn"

"Moni" und ihre starken Männer:
Hans Bauer, Franz Fürst, Walter Weber und Franz Stierstorfer

Hans Bauer beim Stemmen von zweimal 750 Stimmen
...

... hat es geschafft!

Walter Weber und Franz Fürst auf dem Sprung
in den Stadtrat

Der Turner Franz Stierstorfer beim Salto

Beim Finale: Erwin Kammermeier, Rose-Marie
Baumann, Karl Huber

Erwin Kammermeier und Leo Hofmeier